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bkkn-ergie.de - Strom im Wandel

Ökostrom

Wer heutzutage ans sparen denkt, denkt manchmal auch sicherlich an seine Umwelt.

Zwar hat beides auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun, dennoch lassen sich Umwelt und Naturbewusstheit mit billigen Preisen kombinieren. Die Rede ist von Strom, Wasser und Gas, beziehungsweise genauer gesagt, von den Anbietern für diese Quellen.

Besonders das Thema Strom ist hierbei gemeint. Wer für sein Haus Strom bezieht hat dazu viele Möglichkeiten. Für die meißten Menschen reicht es, zu wissen dass der Strom zu Hause ankommt und alles reibungslos funktioniert. Manche jedoch wollen mehr Wissen. Ein reines Gewissen bekommt man, wenn man weis woher der Strom wirklich kommt, beziehungsweise wie dieser in Wahrheit produziert wird.

Strom kann auf sehr viele Wege produziert werden, einige sind davon Umweltfreundlich und andere nicht. Definitiv nicht Umweltfreundlich ist die Stromerzeugung mit Hilfe von großen Atomkraftwerken. Dabei entstehen eine Menge Schadstoffe und andere Materialien, die schädlich für alle Lebenwesen sind. Diese Schadstoffe werden dann meißt in Behältern dicht verschlossen tief in die Erde zur Ablage befördert.

Das dagegen logischerweise großflächige Demonstrationen von Umweltschützern abgehalten werden ist selbstverständlich denkbar. Leider laufen die Demonstrationen nicht immer friedlich ab. Sicherlich hat der ein oder andere vom sogenannten Kastor-Transport schon einmal gehört. Dabei wird meist auf Schienen atomarer Müll zu seinem Bestimmungsort tansportiert.

Umweltfreundlicher Strom kann zum Beispiel durch Wasserkraftwerke erzeugt werden. Dabei treibt fliessendes Wasser große Turbinen an, welche ähnlich eines Dynamos am Fahrrad anschliessend Strom erzeugen. So ähnlich, nur mit der Kraft des Windes, erzeugen beispielsweise auch Windkraftanlagen durch gigantische Windräder elektrischen Strom. Eine weitere Möglichkeit Strom zu erzeugen ist mit Hilfe der Technik aus dem Bereich der Solarenergie möglich. Sicherlich hat der ein oder andere schon Solarzellen auf den Dächern von so manchem Haus gesehen. Die Bewohner dieser Häuser erzeugen zum Teil ihren Strom selbst. Für den Fall, dass einmal keine Sonne scheint, wird Strom aus Batterien genutzt, welche bei Sonnenlicht mit aufgeladen wurden. Oftmals produzieren Solarzellen auf dem Hausdach mehr Strom als tatsächlich gebraucht wird. Ein Teil dieses Strom wandert als Speicher für schlechtes Wetter in Batterien.

Eine vierte und weitere Möglichkeit Strom umweltfreundlich zu produzieren sind Ebbe-und-Flut-Kraftwerke. Sogenannte Gezeitenkraftwerke sind so konstruuiert, dass diese mit auftretender Ebbe und Flut Luft in einem Luftkanal an- und absaugen. Diese Luftbewegung bringt eine Turbine im inneren zur Drehung, welche wieder ähnlich eines Dynamos Strom erzeugt.

Umweltfreundlicher Strom, im Volksmund auch Ökostrom genannt, muss dabei nicht einmal teurer als herkömmlicher Strom sein. Bis in wenigen Jahren soll grundsätzlich die Stromerzeugung unseres Landes bis zu einem gewissen Grad auf umweltfreundliche Stromerzeugungsmethoden umgestiegen sein. Dies ist unter anderem eine der derzeitg laufenden Reformen.